Berichte über Veranstaltungen

Fraunhofer-Förderverein besuchte Bildhauer Toni Scheubeck
Zweiter Begegnungsabend fand im Atelier in Arnschwang statt 
(Mai 2018)

Der Förderverein „Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham e. V.“ mit seinem Vorsitzenden StD a. D. Christian Nowotny hatte bei seinem zweiten Begegnungsabend 2018 zum Atelierbesuch bei seinem ehemaligen Kollegen Toni Scheubeck eingeladen, Kunsterzieher an besagter Schule von 1975 bis 2010. Eine Reihe von Fördervereins-Mitgliedern war der Einladung gefolgt.

Der Bildhauer, der in diesem Jahr den „Kulturpreis Bayern“ für sein Lebenswerk erhielt, kann auf ein umfangreiches Werk in den letzten vier Jahrzehnten verweisen. In den Achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde erstmals eine breitere Öffentlichkeit bei der Gruppenausstellung „Heimat deine Sterne!“ auf ihn aufmerksam. Toni Scheubeck war nicht nur Mitbegründer der Städtischen Galerie im Cordonhaus und dort langjähriger Kurator, sondern machte sich nach der Grenzöffnung um die Kontakte zu tschechischen Künstlern verdient. Derzeit zeigt Scheubeck noch bis zum 15. Juni Skulpturen, Objekte und Zeichnungen in der Galerie der Gebrüder Spillar in Taus, in der deutlich wird, welch spielerischen und poesievollen Umgang der Bildhauer mit dem Material Stein oder Holz pflegt.

Scheubeck empfing die Besuchergruppe am Dorfbrunnen seines Heimatortes Arnschwang, den er 1995 geschaffen hat. Auch hier war er innovativ, indem er das Wasser in einem Labyrinth durch den Brunnen laufen lässt, was nur möglich ist, wenn die Labyrinthwege ein Gefälle aufweisen. 2016 gestaltete er zum Abschluss der Dorferneuerung einen Gedenkstein, der vor dem Rathaus aufgestellt wurde.

Toni Scheubeck begrüßt die Besucher an seinem Labyrinthbrunnen in Arnschwang.
Toni Scheubeck begrüßt die Besucher an seinem Labyrinthbrunnen in Arnschwang.
Erklärungen zu den schwierigen Arbeiten an dem Kunstwerk
Erklärungen zu den schwierigen Arbeiten an dem Kunstwerk
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Übte seine Faszination auf die Betrachter aus: das Labyrinth des Brunnens
Übte seine Faszination auf die Betrachter aus: das Labyrinth des Brunnens
Toni Scheubecks Beitrag zur Arnschwanger Dorferneuerung
Toni Scheubecks Beitrag zur Arnschwanger Dorferneuerung
Interessante Architektur: Toni Scheubecks Atelier
Interessante Architektur: Toni Scheubecks Atelier

In den verschiedenen Schauräumen seines Ateliers finden sich dicht gedrängt seine Kunstwerke aus den letzten vier Jahrzehnten. Was so spielerisch leicht aussieht, ist oft das Ergebnis längeren Nachdenkens, des Baus von Papiermodellen und dann des geduldigen, oft Monate dauernden Arbeitens am und mit dem Stein.

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Bildhauer Toni Scheubeck inmitten eines Teils seiner Skulpturen
Bildhauer Toni Scheubeck inmitten eines Teils seiner Skulpturen
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Beeindruckte Fördervereins-Mitglieder in den Schauräumen des Ateliers
Beeindruckte Fördervereins-Mitglieder in den Schauräumen des Ateliers
Fraunhofer-Fördervereinsvorsitzender Christian Nowotny (r.) bedankte sich bei Toni Scheubeck (l.) mit zwei mitgebrachten Steinen aus dem englischen Cornwall.
Fraunhofer-Fördervereinsvorsitzender Christian Nowotny (r.) bedankte sich bei Toni Scheubeck (l.)
mit zwei mitgebrachten Steinen aus dem englischen Cornwall.

Die „Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums“ zeigten sich von Toni Scheubecks außergewöhnlichen Werken und seinen interessanten Erläuterungen sehr beeindruckt. Vorsitzender Christian Nowotny bedankte sich beim Künstler mit zwei besonderen Steinen, die er ihm aus Cornwall in England mitgebracht hatte. Der nächste Begegnungsabend des Fraunhofer-Fördervereins findet am 25. Juni statt.

Max Riedl, Rektor a. D.



Begegnung mit den Sternen (März 2018)

Der Förderverein "Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums" lud die Ehemaligen und Förderer am Freitag, dem 9. März 2018, zu einer ganz besonderen Begegnung in die Sternwarte der Schule ein. Diese Veranstaltung war eine der ersten dieser Art, die der Verein in einer Reihe mit dem Namen „Marktplatz der Begegnungen“ initiiert hat.

Unter dem Motto "Approximavit sidera" - "Er brachte uns die Sterne näher." (vgl. Logo des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums) und damit in Anlehnung an den Namenspatron der Schule stand ein ganz besonderer Besuch. Dem neuen Fördervereinsvorsitzenden StD a. D. Christian Nowotny war es ein besonderes Anliegen bei der Übernahme des Vereinsvorsitzes, neben der finanziellen Förderung des Gymnasiums und seiner Schüler/innen auch die Mitglieder bei unterschiedlichen Veranstaltungen zusammenzuholen, damit sich daraus eine Gemeinschaft bildet.

Diese Einladung nahm eine Reihe ehemaliger Schüler/innen gerne an. Sternwartenbetreuer OStR Roland Kastner stellte zunächst im Physiksaal einige aktuelle und sehr interessante Schülerprojekte aus dem Wahlfach Astronomie vor, die auch durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins realisiert werden konnten.

Begeistert von einem interessanten Abend: die "Freunde" in der Fraunhofer-Sternwarte mit Betreuer OStR Roland Kastner (5. v. l.) und Vorsitzendem StD a. D. Christian Nowotny (3. v. r.)
Begeistert von einem interessanten Abend: die "Freunde" in der Fraunhofer-Sternwarte
mit Betreuer OStR Roland Kastner (5. v. l.) und Vorsitzendem StD a. D. Christian Nowotny (3. v. r.)

Danach stand ein Besuch der Fraunhofer-Sternwarte auf dem Programm, wobei OStR Kastner das große Fernrohr und die Mechanik der Kuppel vorführte. Leider wurde aufgrund der schlechten Witterung aus der Begegnung mit den Sternen nur eine Begegnung unter den Sternen. Die Teilnehmer/-innen genossen jedoch den Abend in ihrer alten Schule, bei dem auch etwas Nostalgie mitschwang.

Für alle Interessierten, die trotzdem einen intensiveren Blick in die Unendlichkeit des Universums werfen möchten, ist im Übrigen die Sternwarte jeden Freitag für die Öffentlichkeit zugänglich. Treffpunkt ist in den Wintermonaten um 19 Uhr und im Sommer um 21 Uhr der Lehrerparkplatz an der Ostseite des Gymnasiums.

Kerstin Hecht, Leiterin Stadtmarketing Cham

Dieser Bericht ist auch auf der Website der Stadt Cham unter dem Link "Mitteilungen" zu finden.

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Dr.-Muggenthaler-Straße 32
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