Berichte über Veranstaltungen und Aktionen der "Freunde" 2019

Unterstützung des Kammerchores beim Musikwettbewerb „Young Bohemia Prague 2019“
Fraunhofer-Förderverein übernahm Einkleidungskosten für die mit Gold ausgezeichneten Gewinner

Sehr gern kam der Förderverein „Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham e. V.“ einer Bitte von Chorleiter OStR Andreas Ernst nach, die Teilnahme des Kammerchors am internationalen Musikwettbewerb „Young Bohemia Prague 2019“ finanziell zu unterstützen. Für die Veranstaltung am 22. März fielen nicht nur Kosten für die Fahrt nach Prag, Unterbringung und Verpflegung an, sondern auch für die neuen einheitlichen Chorkleider der Mädchen sowie Fliegen für die Jungs, die die Schülerinnen und Schüler selbst zu tragen hatten.

Der Fraunhofer-Kammerchor mit Chorleiter OStR Andreas Ernst auf der Bühne in Prag
Der Fraunhofer-Kammerchor mit Chorleiter OStR Andreas Ernst auf der Bühne in Prag

Groß war deshalb die Freude, als Fördervereinsvorsitzender StD a. D. Christian Nowotny bei der Chorprobe vor dem Frühlingskonzert am 3. April allen Beteiligten zu ihrer ausgezeichneten Leistung gratulierte und den Sängerinnen und Sängern die gewünschten 40 Euro pro Person, insgesamt 1.120,- Euro, in die Hand drückte.

Freude über die finanzielle Unterstützung und die damit verbundene Anerkennung der Leistung des Kammerchors durch den Förderverein, vertreten durch 1. Vorsitzenden StD a. D. Christian Nowotny (r.)
Freude über die finanzielle Unterstützung und die damit verbundene Anerkennung der Leistung des Kammerchors durch den Förderverein, vertreten durch 1. Vorsitzenden StD a. D. Christian Nowotny (r.)

Wie berichtet hatte der Fraunhofer-Kammerchor unter Leitung von Andreas Ernst in der Kategorie „Pop and Other Orchestras – Spiritual, Gospel, Jazz, Pop“ Gold gewonnen und unsere Schule hervorragend vertreten.

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Der Kammerchor "im neuen Gewand" beim Frühlingskonzert am 3. April in der Fraunhofer-Sporthalle
Der Kammerchor "im neuen Gewand" beim Frühlingskonzert am 3. April in der Fraunhofer-Sporthalle

Beim Frühlingskonzert bedankten sich die beiden Moderatoren und Kammerchor-Mitglieder Antonia Seidl und Reinhard Dang auch noch einmal offiziell für die Anerkennung der in Prag gezeigten Leistung durch den Förderverein ihrer Schule.



„Der bestirnte Himmel über uns“
Fünftklässler mit ihren Eltern bei einem speziellen Begegnungsabend in der Sternwarte

Petrus hatte es am Abend des 22. März 2019 perfekt hinbekommen, denn sternklarer hätte diese Freitagnacht nicht sein können. Und so konnte Fördervereinsvorsitzender StD a. D. Christian Nowotny im Musikpavillon zahlreiche Fünftklässler mit ihren Familien zu einem besonderen Begegnungsabend begrüßen, der in erster Linie als weiterer Willkommensgruß für die neuen Schülerinnen und Schüler der fünften Jahrgangsstufe gedacht war. Sie, ihre Geschwister und ihre Eltern sollten vor Ort erfahren, warum ausgerechnet ihr Gymnasium, das „Fraunhofer“, eine Sternwarte hat, und diese mit ihrem großen Fernrohr unter der Kuppel auf dem Dach der Schule live erleben.

Eine stattliche Anzahl von Besuchern bei der Einführung in den Sterneabend im Musikpavillon
Eine stattliche Anzahl von Besuchern bei der Einführung in den Sterneabend im Musikpavillon

Bevor man aber hinauf zu den Sternen und den Vollmond schauen durfte, demonstrierten der Betreuer der Sternwarte OStR Roland Kastner und sein „Assistent“ Peter Kiener Interessantes über unsere Erde und den Mond, über unser Planetensystem und die unvorstellbaren Entfernungen zu den Himmelskörpern in unserer Milchstraße bzw. zu anderen Galaxien in den unendlichen Weiten des Universums. Auch lernten die Zuhörer, wie man sich die Reihenfolge der 8 Planeten in unserem Planetensystem mit folgendem Satz leicht merken kann: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun (Pluto ist mittlerweile als Zwergplanet eingestuft).

OStR Roland Kastner zeigt den "Mann im Mond".
OStR Roland Kastner zeigt den "Mann im Mond".
Drei Schüler demonstrieren die Rotation von Erde und Mond um die Sonne.
Drei Schüler demonstrieren die Rotation von Erde und Mond um die Sonne.
Die Entfernungen in unserem Sonnensystem ...
Die Entfernungen in unserem Sonnensystem ...
... auf den Maßstab unserer Stadt Cham übertragen
... auf den Maßstab unserer Stadt Cham übertragen
Faszinierende Bilder von entfernten Galaxien
Faszinierende Bilder von entfernten Galaxien

Dann endlich der Blick durch das Fernrohr zum hellsten Stern, dem Sirius, im Sternbild Großer Hund, zum Großen und Kleinen Wagen, den Sternbildern Löwe, Zwilling und Orion sowie zur Geburtsstätte von neuen Sternen, dem „Kreissaal“, wie die beiden Lehrer es nannten, bzw. der "Sternen-Kinderstube".

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Der Blick durch das große Fernrohr
Der Blick durch das große Fernrohr
Wer erkennt das Sternbild des Orion?
Wer erkennt das Sternbild des Orion?

Am faszinierendsten war der hell strahlende Vollmond, dessen viele Krater in der Optik des Fernrohrs zum Greifen nahe schienen.

Vollmond über Cham in Richtung Osten
Vollmond über Cham in Richtung Osten

Auf jeden Fall ein interessanter Begegnungsabend für alle Beteiligten, für den sich der Fördervereinsvorsitzende u. a. mit einer Flasche echten Wassers aus der Mondquelle Bad Leonhardspfunzen, Vollmondabfüllung, bei den beiden Referenten herzlich bedankte.

Dank des Fördervereinsvorsitzenden Christian Nowotny an Roland Kastner und Peter Kiener (v. l.) mit "Mondwasser"
Dank des Fördervereinsvorsitzenden Christian Nowotny an Roland Kastner und Peter Kiener (v. l.) mit "Mondwasser"

Bei geeignetem Wetter soll dieser Sterneabend des Fraunhofer-Fördervereins auch in Zukunft den jeweils neuen Fünftklässlern mit ihren Familien angeboten werden.



Fraunhofer-Förderverein beim Tag der offenen Tür wieder präsent

Am Tag der offenen Tür, dem 22. Februar 2019, war auch der Förderverein "Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham e. V." wieder präsent. Erster Vorsitzender StD a. D. Christian Nowotny und Vorstandsmitglied StD a. D. Josef Vogl stellten den Besuchern die Tätigkeiten des Fördervereins vor und warben um neue Mitglieder.

Erster Vorsitzender StD a. D. Christian Nowotny und Vorstandsmitglied StD a. D. Josef Vogl (v. r.) stellen den Besuchern den Förderverein vor.
Erster Vorsitzender StD a. D. Christian Nowotny und Vorstandsmitglied StD a. D. Josef Vogl (v. r.) stellen den Besuchern den Förderverein vor.

Verschiedene Eltern ließen sich informieren und stellten eine Mitgliedschaft im Förderverein in Aussicht, wenn ihr Kind im Herbst das Fraunhofer-Gymnasium besuchen wird.

Die Präsenz des Fördervereins dient natürlich auch der Kontaktpflege. Mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern, die nunmehr als Eltern mit ihren Sprößlingen an ihre ehemalige Schule zurückkehren, unterhält man sich gerne über die "alten Zeiten" und freut sich darüber, einander nach Jahren wieder zu begegnen.



Erster Begegnungsabend 2019: Förderverein besucht Rundfunkmuseum Cham

Am Freitag, dem 15. 2.2019, begaben sich 32 interessierte Mitglieder des Fördervereins auf eine unterhaltsame Zeitreise durch die Geschichte von Radio und Fernsehen. Eingeladen zur Führung durch das Chamer Rundfunkmuseum im ehemaligen Fernmeldeamt der Deutschen Post in Cham-Janahof hatte Michael Heller, Fraunhofer-Fördervereinsmitglied und Chef des Museums.

Im liebevoll eingerichteten Jugendstil-Café Nostalgie, das einen in die Wendezeit vom 19. zum 20. Jahrhundert zurückversetzt, ging Heller kurz auf die Hintergründe zur Entstehung des Museums ein. Seine Leidenschaft für die verschiedensten Geräte für Aufnahme und Wiedergabe von Ton und Bild mit all ihren Details und Finessen, aber besonders auch die Begeisterung und das Interesse an den Anfängen und der Entwicklung des Rundfunks mit der dazugehörigen Technik haben den Wunsch nach einem Museum wachsen lassen. Inmitten von Grammophonen und Musikautomaten bekamen die Gäste einen ersten Eindruck davon, welche Schätze er zusammen mit seinen Mitstreitern in den letzten Jahren mit großem Engagement europa- und sogar weltweit zusammengetragen, repariert, restauriert und selbst gebastelt hat, darunter auch einige Unikate. Im Museum befinden sich derzeit mehr als 3.000 Exponate, mindestens ebenso viele lagern im Depot. Sogar die Stimme von Otto von Bismarck war von der wohl weltweit einzigen existierenden Aufnahme im Original zu hören.

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Begrüßung durch Museumsleiter Michael Heller und seinen Kollegen Hans Schweiger im Café Nostalgie
Begrüßung durch Museumsleiter Michael Heller und seinen Kollegen Hans Schweiger im Café Nostalgie

Heller und Hans Schweiger, ebenfalls eine Koryphäe auf dem Gebiet und unverzichtbar bei der technischen Instandhaltung, führten die Besucher in zwei Gruppen durch die verschiedenen Epochen der Radiogeschichte seit deren Beginn in den 1920er Jahren. Es folgten die Abteilungen der 30er Jahre, das dunkle Kapitel der Kriegsjahre sowie die Nachkriegszeit. Der Zeitraum der 50er und 60er Jahre weckte bei den meisten Teilnehmern Erinnerungen an Apparate, die früher in der eigenen Familie zu finden waren, wie Musiktruhen, Plattenspieler, Kofferradios und Kassettengeräte.

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Technische Schmankerl aus den 1920er und 1930er Jahren
Technische Schmankerl aus den 1920er und 1930er Jahren
Der Volksempfänger, um die Botschaft des Führers zu hören
Der Volksempfänger, um die Botschaft des Führers zu hören
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Daran konnte sich so mancher Besucher noch erinnern: Geräte der 50er und 60er Jahre
Daran konnte sich so mancher Besucher noch erinnern: Geräte der 50er und 60er Jahre
Das kleineste Kofferradio in der Sammlung
Das kleineste Kofferradio in der Sammlung

Sehr bemerkenswert war auch die Abteilung Tonaufzeichnung, -wiedergabe und Studiotechnik. Ein Potpourri verschiedenster Aufnahmen beeindruckte die Besucher, abgespielt von den allerersten Tonbandgeräten, heute fast unbezahlbaren Studioplattenspielern und auch aktuellen HiFi-Komponenten. Hier erhielten die Besucher auch eindrucksvolle Hörbeispiele von originalen Rundfunkmischanlagen und sogar das erste Mischpult von Thomas Gottschalk und Günter Jauch vom BR konnte bestaunt werden. Bei den Exponaten in dieser Abteilung handelt es sich größtenteils um Spenden von Rundfunkanstalten, die selbst keinen Platz mehr für die alten Gerätschaften haben. Auch dies spricht für den guten Ruf, den das Rundfunkmuseum inzwischen nicht nur deutschlandweit genießt.

Originale Rundfunkmischanlage, ...
Originale Rundfunkmischanlage, ...
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... Tonschneidegeräte, ...
... Tonschneidegeräte, ...
... Tonschneidegeräte, ...
... historische Tonbandgeräte, ...
... historische Tonbandgeräte, ...
... der erste UKW-Sender, der am 27.10.1952 beim Hessischen Rundfunk den Betrieb aufnahm, ...
... der erste UKW-Sender, der am 27.10.1952 beim Hessischen Rundfunk den Betrieb aufnahm, ...
... sowie Radiogeräte aus aller Herren Länder
... sowie Radiogeräte aus aller Herren Länder

Nach einem kurzen Einblick in die Entwicklung der Fernseh- und Videotechnik folgte abschließend im Physikraum eine Präsentation anschaulicher Versuche und Experimente, die auch dem Laien die physikalischen Grundlagen der Radio- und Fernsehtechnik verständlich gemacht haben. Besonders fasziniert waren die Gäste von der Elektrisiermaschine oder auch der Volta'schen Säule, einer Vorläuferversion der heutigen Batterien aus den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts.

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Die ersten Fernsehkameras und Videorekorder
Die ersten Fernsehkameras und Videorekorder
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Rückblick: So fing das Fernsehen an.
Rückblick: So fing das Fernsehen an.
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Experimente zum Staunen im Physikraum
Experimente zum Staunen im Physikraum

Die zweieinhalb Stunden Führung waren wie im Flug vergangen, was sicher auch an dem fundierten Wissen und der spürbaren Begeisterung der beiden Führer gelegen hat. Alle Besucher waren sehr beeindruckt  und man war sich einig, dass an diesem Abend nur ein kleiner Einblick in die Fülle des Reichtums im Chamer Rundfunkmuseum gewonnen werden konnte und weitere Besuche lohnenswert sind. Mit Honig von den Dächern Chams bedankte sich Vorstandsvorsitzender Christian Nowotny bei Michael Heller und Hans Schweiger für den bemerkenswerten Rundgang, denn wie  fleißige Bienen – Heller hatte verraten, dass er bisher mehr als 20.000 Stunden Arbeit in das Projekt investiert hat – hätten die Verantwortlichen gearbeitet und die Stadt Cham um ein echtes Juwel bereichert.

Am Schluss der faszinierenden Führung: Dank des Vorsitzenden Christian Nowotny an Hans Schweiger und Michael Heller (v. l.)
Am Schluss der faszinierenden Führung: Dank des Vorsitzenden Christian Nowotny an Hans Schweiger und Michael Heller (v. l.)

In einem kurzen Ausblick berichtete Heller schließlich, dass die Kooperation mit dem Fraunhofer-Gymnasium in diesem Jahr noch um einige Projekte erweitert wird wie z. B. das Aufstellen von zwei Umweltmessstationen im Frühjahr und das Steigenlassen eines Stratosphärenballons Ende diesen Jahres. Man darf also gespannt sein.

Text: Ulrike Zitzlsperger



Förderverein erhält 3.000 Euro von der Josef-Mühlbauer-Stiftung für das Digitale Schülerlabor

Anlässlich der Einweihung des neuen Digitalen Schülerlabors am 31.1.2019 an unserer Schule, zu dem der Fraunhofer-Förderverein einen Betrag von 3.000 Euro für die Aufstockung der Laptops zur Verfügung gestellt hatte, überreichte auch die Josef-Mühlbauer-Stiftung, vertreten durch Andrea Weiß vom Stiftungsteam, einen Scheck an die "Freunde".

2. Vorsitzender des Fördervereins Josef Berthold, Andrea Weiß vom Team der Josef-Mühlbauer-Stiftung, Schulleiter OStD Dr. Hubert Balk sowie B. Eng. Christian Reil vom Technologie-Campus Cham (v. r.) bei der Scheckübergabe
2. Vorsitzender des Fördervereins Josef Berthold, Andrea Weiß vom Team der Josef-Mühlbauer-Stiftung, Schulleiter OStD Dr. Hubert Balk sowie B. Eng. Christian Reil vom Technologie-Campus Cham (v. r.) bei der Scheckübergabe

2. Vorsitzender Josef Berthold und Schulleiter OStD Dr. Hubert Balk freuten sich über diese großzügige finanzielle Unterstützung, die in die weitere Ausstattung des Digitalen Schülerlabors fließen wird, und bedankten sich bei Andrea Weiß und ihrem Team.

Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium

Naturwissenschaftlich-technologisches und 
Sprachliches Gymnasium


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