Berichte über Veranstaltungen und Aktionen der "Freunde" 2019

Schulleiter OStD Dr. Hubert Balk feierte Abschied
Abschiedsworte des Fördervereinsvorsitzenden für den scheidenden Chef

Anlässlich der offiziellen Abschiedsfeier von Schulleiter OStD Dr. Hubert Balk am 12. Juli 2019 sprach auch StD a. D. Christian Nowotny, Vorsitzender des Fördervereins „Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham“, Abschiedsworte. Er dankte seinem ehemaligen Vorgesetzten vor allem für das menschliche Miteinander, denn sowohl als Kollege als auch als Konrektor und Chef im Schulleitungsteam habe Hubert Balk immer auf Augenhöhe und harmonisch mit allen zusammengearbeitet. Passierte einmal irgendein Fehler - Und wo gibt's das nicht? -, wurden gemeinsam Lösungen gesucht und auch gefunden. In den letzten Jahren war Dr. Balk stets eine Brücke zwischen dem Förderverein und der Schule. Daher sprach der Vorsitzende auch keine Abschiedsworte, sondern eher Willkommensgrüße, verbunden mit der Bitte, den Förderverein nunmehr als aktives Mitglied im Vorstand zu unterstützen.

OStD Dr. Balk und Gattin Ingrid mit erstem Vorsitzenden StD a. D. Christian Nowotny (l.) und stellvertretendem Vorsitzenden Josef Berthold (r.)
OStD Dr. Balk und Gattin Ingrid mit erstem Vorsitzenden StD a. D. Christian Nowotny (l.) und stellvertretendem Vorsitzenden Josef Berthold (r.)

Letztlich berichtete Christian Nowotny von seinen eigenen vergangenen Monaten als Pensionär und meinte mit einem Augenzwinkern, dass man auch ohne Schule gut leben könne. Die rhetorische Frage am Frühstückstisch, wer heute der Bestimmer sein dürfe, sei zwar meist zugunsten seiner Frau schnell entschieden, aber ansonsten ließe es sich als Pensionär schon recht gut leben. Er wünschte Hubert Balk viele schöne Glücksmomente und tolle Erlebnisse auf den kommenden Reisen. Für die anstehende Fahrt im Camper zum Nordkap überreichte er im Namen des Fördervereins einen wunderschönen Bildband über Norwegen und schloss mit der Aussage: „Das Leben ist zu kurz für irgendwann! Mach es jetzt!“



Abiturfeier am Fraunhofer-Gymnasium
Fördervereinsvorsitzender sprach Grußwort an die Abiturientinnen und Abiturienten

Neben anderen Rednern bei der diesjährigen Abiturfeier sprach auch Fördervereinsvorsitzender StD a. D. Christian Nowotny ein kurzes Grußwort an die Absolventen. Darin erinnerte er sich an eine seiner Aufgaben in der Schulleitung, die er stets mit Freude wahrnahm, nämlich die Einschreibung der neuen Fünftklässler.

Denn wenn er diese nach den Gründen für ihre Wahl, ans Gymnasium zu gehen, fragte, gab es neben den Klassikern ("... weil meine Geschwister oder Freunde ans Gymnasium gehen" oder "... weil ich einmal studieren will") auch oft sehr amüsante Antworten zu hören wie z. B. "weil ich von meiner Oma ein Pferd bekomme, wenn ich den Notendurchschnitt schaffe". Den Vogel schoss ein Bub ab, der meinte: "... weil ich einmal Lehrer werden will, denn da brauch' ich nicht viel tun, hab' ich immer Ferien und krieg' einen Haufen Geld." Auf die Frage, woher er das so genau wisse, antwortete der Junge treuherzig: "Des sagt immer mein Papa." (Was der anwesenden Mutter natürlich äußerst peinlich war.)

Fördervereinsvorsitzender StD a. D. Christian Nowotny bei seinem Grußwort an die Abiturienten
Fördervereinsvorsitzender StD a. D. Christian Nowotny bei seinem Grußwort an die Abiturienten

Er kenne zwar die Gründe nicht, weshalb die diesjährigen Abiturienten sich vor acht oder neun Jahren für den Besuch des Gymnasiums entschieden hätten, so der Vorsitzende, jedenfalls hätten sie es durch Fleiß und Engagement bis zum Abitur geschafft, wozu er ihnen, ihren Eltern und den Kolleginnen und Kollegen, die wieder einen Jahrgang erfolgreich zum Abitur geführt hätten, herzlich gratulierte.

Abschließend appellierte er an die Absolventen, die Chancen zu nutzen, die ihnen das Abitur bietet, und wünschte ihnen nicht nur eine erfolgreiche Ausbildung bzw. Studium und ein glückliches Leben, sondern in Anlehnung an den Papa von damals auch einen Beruf, in dem sie "nicht viel tun müssen, immer Ferien haben und dafür auch noch einen Haufen Geld bekommen". Von ihrem Reichtum könnten sie ja dann einen kleinen Betrag für den Fraunhofer-Förderverein abzwacken. Weitere Informationen dazu seien in einem persönlichen Brief in der Abiturmappe zu finden. - Es bleibt abzuwarten, wer sich eines Tages als "Freund des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums" zurückmeldet.


Im Anschluss überreichte der Fördervereinsvorsitzende im Auftrag unseres ehemaligen Schülers Dr. George Wahr, der in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen selbst nicht aus Melbourne anreisen konnte, dessen gestifteten Preis im Wert von 6.000 Euro (verbunden mit einer Reise nach Australien zu Dr. Wahr plus Rundreise auf dem Kontinent "Down Under") an Abiturient Tobias Hirsch, der einen Notendurchschnitt von 1,0 erzielt hatte. 

StD a. D. Christian Nowotny überreicht den zehnten Dr. George Wahr-Preis an Abiturient Tobias Hirsch.
StD a. D. Christian Nowotny überreicht den zehnten Dr. George Wahr-Preis an Abiturient Tobias Hirsch.
Tobias Hirsch (untere Reihe, r.) freut sich über den Dr. George Wahr-Preis und die Chance, im September nach Australien zu reisen.
Tobias Hirsch (untere Reihe, r.) freut sich über den Dr. George Wahr-Preis und die Chance, im September nach Australien zu reisen.

Mittlerweile könnte Dr. Wahr ein Jubiläum feiern, denn er hat seinen Preis bereits zum zehnten Mal an einen von ihm ausgewählten Fraunhofer-Abiturienten übergeben; damit hat er unserer Schule bisher 60.000 Euro zukommen lassen. Ein Zeichen der Dankbarkeit, denn er hat an der damaligen Oberrealschule (dem heutigen Fraunhofer-Gymnasium) viel gelernt und konnte darauf seine Karriere als Mediziner in Australien, wohin seine Eltern auswanderten, aufbauen. Deshalb möchte er seiner alten Schule etwas zurückgeben, wie das in den angelsächsischen Ländern Tradition hat. Ein Beispiel, das auch bei uns gerne öfter Schule machen könnte.



Fraunhofer-Förderverein erlebte Kunst im Eisenhaus
Begegnungsabend im Wohnatelier von Fraunhofer-Kunsterzieher und Maler Leo Schötz

An die dreißig kunstinteressierte Vereinsmitglieder und Gäste begleiteten StD a. D. Christian Nowotny, Vorsitzender des Fördervereins des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham, bei seinem Besuch im eisernen „Wohnatelier“ von Leo Schötz in Pulling bei Blaibach, der unter dem Motto „außergewöhnliche Architektur und moderne Malerei“ stand. Vor Nowotnys Pensionierung waren er und Schötz Kollegen am Fraunhofer-Gymnasium, an dem Leo Schötz (1963 in Kötzting geboren) seit 2015 als Kunsterzieher wirkt.

Zu Beginn des Begegnungsabends der „Fraunhofer-Freunde“ stand die Architektur des Hauses im Vordergrund. Zusammen mit dem Regensburger Architekten Stephan Fabi hatte Leo Schötz seine Ideen von einem funktionalen Haus und gleichzeitigem Kunstobjekt, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt, 2015 in die Tat umgesetzt, wobei er vieles handwerklich selbst gemacht hat.

Herausgekommen ist ein schnörkelloses und trotzdem außergewöhnliches Gebäude am Ortsrand von Pulling, dessen Außenhaut aus auf Aluprofile geschraubten unbehandelten Stahlplatten besteht. Dieses Material „lebt“ und hat mittlerweile Patina angenommen, sodass sich das Haus in einem rostbraunen Mantel präsentiert. Die großen Glasflächen im Atelier holen das Licht und die umgebende Landschaft herein, in der Leo Schötz aufgewachsen ist. Gerne nahmen die „Freunde“ die Einladung des Künstlers an, auch seine privaten Wohnräume zu besichtigen, und zeigten sich u. a. von dem selbst gebauten großen Kaminofen beeindruckt.

Das "eiserne Haus" von Kunsterzieher und Maler Leo Schötz in Pulling
Das "eiserne Haus" von Kunsterzieher und Maler Leo Schötz in Pulling
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Leo Schötz erläutert den Fraunhofer-Freunden anhand eines Modells Struktur und Baugeschichte seines Wohnatelier-Hauses.
Leo Schötz erläutert den Fraunhofer-Freunden anhand eines Modells Struktur und Baugeschichte seines Wohnatelier-Hauses.

Dann ging Leo Schötz auf seine künstlerische Arbeit ein. Er studierte zunächst von 1984 bis 1985 Kunstgeschichte an der Universität Regensburg und wechselte dann 1985 bis 1991 an die Akademie der Bildenden Künste München, wo er auch 1991 das Staatsexamen ablegte. Schötz studierte Malerei bei den Professoren Heinz Butz und Horst Sauerbruch. Vor seinem Wechsel nach Cham war er am Gymnasium in Neutraubling tätig.

Der Besuchergruppe gegenüber bekannte Schötz, dass er sowohl in der Künstlergruppe SPUR als auch in der international bekannteren Künstlervereinigung CoBrA seine Vorbilder sehe. Georg Baselitz schätze er besonders. Der Malstil von Leo Schötz lässt sich auch im weitesten Sinne als Hommage an die aus dem Landkreis Cham stammenden SPUR-Künstler Helmut Sturm und Heimrad Prem auffassen. Sein Brotberuf als Kunsterzieher gebe ihm als Künstler die Unabhängigkeit und Freiheit zu malen, was und wie es ihm beliebt. Seit 1989 stellt Schötz nicht nur im ostbayerischen Raum aus, sondern auch in Italien und Tschechien, so zuletzt vor zwei Jahren mit der Ausstellung „Winterblüten“ in der Galerie der Brüder Spilar in Taus. Unter den Ankäufen ist die renommierteste Adresse die der bayerischen Staatsgemäldesammlung/Pinakothek der Moderne. Seit 2001 habe er sich zusehends freigemacht von dem an der Akademie erlernten Stil und verfolge seine expressive Art.

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Leo Schötz bei seinen Ausführungen über seine künstlerische Entwicklung, ...
Leo Schötz bei seinen Ausführungen über seine künstlerische Entwicklung, ...

Die Bilder von Leo Schötz sind oft hochformatig und manchmal nahezu mannshoch, dabei farbig und dynamisch. Sie entstehen seit dem Atelierneubau vor vier Jahren in einem Raum mit viel natürlichem Tageslicht. Wer sich ein Bild über die gestische Malerei von Leo Schötz machen möchte, dem sei auch die klar strukturierte Homepage des Künstlers empfohlen. Wie lange er an einem Bild male, wurde er gefragt. Manchmal sei ein Bild schon nach einer halben Stunde in seinem expressionistischen Stil fertig. Es sei aber auch schon vorgekommen, dass er ein Bild im Abstand von zwei Jahren erneut in die Hand nehme und dann fertigstelle. Musik hilft ihm beim Malen, besonders die von Django Reinhard. Er zeichne auch nie vor, weder bei seinen Gemälden noch bei Holzschnitten, weil sonst der spontane und expressive Charakter seiner Bilder leiden würde.

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... seinen Malstil und Bildfindungsprozess
... seinen Malstil und Bildfindungsprozess

Schötz ist seit einem Vierteljahrhundert auch als Kurator der Kunstausstellung anlässlich des Pfingstfestes tätig, eine zeitintensive Tätigkeit im Interesse der Künstler im ostbayerischen und angrenzenden tschechischen Kulturraum. Was man nicht vergessen darf, dass er bis vor fünf Jahren beruflich im Umfeld von Regensburg tätig war und man dieses Engagement als Kennzeichen seiner Heimatliebe ansehen muss.

Die Räumlichkeiten für seine nächste Ausstellung in Deggendorf hat Leo Schötz als Modell nachgebaut.
Die Räumlichkeiten für seine nächste Ausstellung in Deggendorf hat Leo Schötz als Modell nachgebaut.

Nowotny bedankte sich für den informativen Ateliereinblick mit einer Eintrittskarte zur Biennale in Venedig und wünschte viele Anregungen für den Künstler und Kunsterzieher Leo Schötz.

Fördervereinsvorsitzender Christian Nowotny überreicht Leo Schötz eine Biennale-Eintrittskarte als Dank für die eindrucksvolle Atelierführung.
Fördervereinsvorsitzender Christian Nowotny überreicht Leo Schötz eine Biennale-Eintrittskarte als Dank für die eindrucksvolle Atelierführung.

Nach dem Atelierbesuch kehrte man noch in eine nahegelegene Gastwirtschaft zur Fortsetzung der Kunstgespräche ein.

Max Riedl, Rektor a. D.



Kugelsternhaufen, die Methusalems des Kosmos
Fraunhofer-Förderverein lud zum Vortrag von Prof. Dr. Burkert ein

Mit einem „Count down“ begann der Abend – wie üblich in der Raumfahrt. Christian Nowotny, der Vorsitzende des Fördervereins des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums, begrüßte damit den Referenten Dr. Andreas Burkert, Professor für theoretische Astrophysik an der LMU in München. Dass die Besucher zum mittlerweile schon achten Vortrag so zahlreich (über hundert) in die Fraunhofer-Pausenhalle gekommen waren, liegt daran, dass der Physiker seine Vorträge nicht hält, sondern „lebt“, so Nowotny, und damit die Begeisterung für sein Forschungsgebiet auch auf Nicht-Naturwissenschaftler überspringt.

Als Einstieg zu seinem diesjährigen Vortrag präsentierte Prof. Burkert das erste Bild eines Schwarzen Lochs, das erst vor wenigen Tagen aufgenommen wurde und durch die internationale Presse ging. Ein Schwarzes Loch ist eine abgekapselte Welt, „der man nicht zu nahe kommen sollte“, warnte der Referent.

Prof. Dr. Andreas Burkert bei seinem Vortrag vor der Projektion eines Schwarzen Lochs
Prof. Dr. Andreas Burkert bei seinem Vortrag vor der Projektion eines Schwarzen Lochs
Aktivitätserscheinungen auf der Sonne
Aktivitätserscheinungen auf der Sonne

Wie können diese faszinierenden Strukturen entstehen? Dazu ist ein Blick zurück zum allerersten Anfang, dem Urknall, nötig. Unmittelbar nach dem Urknall gab es nichts außer Wasserstoff, „die Schöpfung fand erst nachher statt“, gab Burkert zu bedenken. Um den Schöpfungsakt des Kosmos zu verstehen, muss man sich mit den Sternen beschäftigen und als Erstes zwangsläufig mit unserem Stern, der Sonne. Ohne ihre Strahlung hätte sich auf der Erde kein Leben bilden können. Könnte man die Energie, die die Sonne in einer Sekunde abgibt, auffangen, hätte man den Energiebedarf auf der Erde für 3 Millionen Jahre gedeckt. Wenn ein Stern von der Masse der Sonne stirbt, bleibt ein wunderschöner sogenannter Planetarischer Nebel übrig. Diese Sternleichen nehmen ganz unterschiedliche Formen und Farben an und „ich bin schon gespannt, wie‘s bei unserer Sonne ausschauen wird“, witzelte Burkert. Dabei zählt unsere Sonne zu den eher kleinen Sternen.

Energieerzeugung durch Kernfusion in Sternen
Überbleibsel von Sternen: Planetarische Nebel
Überbleibsel von Sternen: Planetarische Nebel

Bei Sternen, die hundert Mal so schwer sind, läuft der Sterbeprozess viel spektakulärer ab und der Stern endet in einer Supernova-Explosion, bei der alle schweren Elemente gebildet werden, unter anderem auch Gold. Drei Supernovae sind nötig, um die Menge Gold eines Eherings zu erzeugen. Durchschnittlich alle 300 Jahre ereignet sich eine solche Explosion in unserer Milchstraße und man hat auch einen heißen Kandidaten für die nächste Supernova. Der Stern Eta Carinae wird in spätestens 10.000 Jahren explodieren, für einen Astrophysiker also demnächst. Und wir können dieses Spektakel in einer sicheren Entfernung von 7.500 Lichtjahren bestaunen. Was dann noch vom Stern übrig bleibt, ist ein Schwarzes Loch.

Größenvergleich zwischen Sternen (im Hintergrund der größte Stern R136a1)
Größenvergleich zwischen Sternen (im Hintergrund der größte Stern R136a1)
Größenvergleich zwischen Planeten und Sternen
Größenvergleich zwischen Planeten und Sternen

Beim Betrachten des Universums stellt man fest, dass Sterne häufig in Gruppen bzw. Haufen anzutreffen sind. Eine Erklärung dafür ist der Entstehungsprozess. Sterne bilden sich aus ausgedehnten Gas- und Staubwolken, in denen man mit Infrarot-Aufnahmen die jungen Sterne finden kann.

Modellierung einer Sternentstehung
Modellierung einer Sternentstehung
Simulation: Sterne entstehen aus Gaswolken.
Simulation: Sterne entstehen aus Gaswolken.

1665 entdeckte Johann Abraham Ihle, ein Postangestellter aus Leipzig, einen ganz besonderen Typ von Sternhaufen. Diese sog. Kugelsternhaufen sind sehr kompakt und sehr alt. So alt, dass die Kosmologen, die das Alter des Universums auf 10 Milliarden Jahren bestimmt hatten, ihre Modelle umwerfen mussten, denn diese Sternhaufen waren 3 Milliarden Jahre älter.

Der erste entdeckte Kugelsternhaufen M22
Der erste entdeckte Kugelsternhaufen M22

Mit einer Simulation veranschaulichte Prof. Burkert die Bildung der Milchstraße aus kleinen Sternhaufen, bei der die Kugelsternhaufen übrig blieben und seither unsere Galaxie umkreisen. Aus der Position der Kugelsternhaufen konnten die Astrophysiker die Position der Sonne in der Milchstraße bestimmen. Wir sind (zum Glück!) weit weg vom Zentrum, einem sehr massereichen Schwarzen Loch und umrunden dieses Zentrum mit einer enormen Geschwindigkeit. Nach 10 Stunden Nachtruhe auf der Erde sind wir schon acht Millionen Kilometer weiter um das Schwarze Loch gewandert. „Da kann man am Morgen schon mal die Orientierung verlieren“, scherzte der Professor. Wie sich die Kugelsternhaufen bilden konnten, weiß man noch nicht. Allerdings kann man in der Magellan‘schen Wolke, einer Begleitergalaxie der Milchstraße, einen Kugelsternhaufen gerade bei dessen Entstehung beobachten.

Struktur unserer Milchstraße
Struktur unserer Milchstraße
Entstehungsprozess eines Kugelsternhaufens
Entstehungsprozess eines Kugelsternhaufens
Prof. Burkert beantwortet die Fragen des interessierten Publikums.
Prof. Burkert beantwortet die Fragen des interessierten Publikums.

Nach so viel physikalischem Input schlossen sich viele Fragen an das gerade Gehörte an, die Burkert sehr ausführlich und geduldig beantwortete.

Organisator und Sternwartenbetreuer OStR Roland Kastner, Schulleiter OStD Dr. Hubert Balk, Prof. Dr. Andreas Burkert mit Gattin und Fraunhofer-Fördervereinsvorsitzender StD a. D. Christian Nowotny (v. r.) nach dem Vortrag.
Organisator und Sternwartenbetreuer OStR Roland Kastner, Schulleiter OStD Dr. Hubert Balk, Prof. Dr. Andreas Burkert mit Gattin und Fraunhofer-Fördervereinsvorsitzender StD a. D. Christian Nowotny (v. r.) nach dem Vortrag.

Am Ende des Vortrags bedankte sich Christian Nowotny beim Referenten für den äußerst spannenden und anschaulichen Vortrag und lud ihn gleich für das nächste Jahr ein. Die spontane Zusage von Prof. Burkert wurde mit langem, herzlichem Applaus vom Publikum quittiert.

Text: Roland Kastner
Fotos: Christian Nowotny, Susanne Melichar

 

 

Unterstützung des Kammerchores beim Musikwettbewerb „Young Bohemia Prague 2019“
Fraunhofer-Förderverein übernahm Einkleidungskosten für die mit Gold ausgezeichneten Gewinner

Sehr gern kam der Förderverein „Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham e. V.“ einer Bitte von Chorleiter OStR Andreas Ernst nach, die Teilnahme des Kammerchors am internationalen Musikwettbewerb „Young Bohemia Prague 2019“ finanziell zu unterstützen. Für die Veranstaltung am 22. März fielen nicht nur Kosten für die Fahrt nach Prag, Unterbringung und Verpflegung an, sondern auch für die neuen einheitlichen Chorkleider der Mädchen sowie Fliegen für die Jungs, die die Schülerinnen und Schüler selbst zu tragen hatten.

Der Fraunhofer-Kammerchor mit Chorleiter OStR Andreas Ernst auf der Bühne in Prag
Der Fraunhofer-Kammerchor mit Chorleiter OStR Andreas Ernst auf der Bühne in Prag

Groß war deshalb die Freude, als Fördervereinsvorsitzender StD a. D. Christian Nowotny bei der Chorprobe vor dem Frühlingskonzert am 3. April allen Beteiligten zu ihrer ausgezeichneten Leistung gratulierte und den Sängerinnen und Sängern die gewünschten 40 Euro pro Person, insgesamt 1.120,- Euro, in die Hand drückte.

Freude über die finanzielle Unterstützung und die damit verbundene Anerkennung der Leistung des Kammerchors durch den Förderverein, vertreten durch 1. Vorsitzenden StD a. D. Christian Nowotny (r.)
Freude über die finanzielle Unterstützung und die damit verbundene Anerkennung der Leistung des Kammerchors durch den Förderverein, vertreten durch 1. Vorsitzenden StD a. D. Christian Nowotny (r.)

Wie berichtet hatte der Fraunhofer-Kammerchor unter Leitung von Andreas Ernst in der Kategorie „Pop and Other Orchestras – Spiritual, Gospel, Jazz, Pop“ Gold gewonnen und unsere Schule hervorragend vertreten.

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Der Kammerchor "im neuen Gewand" beim Frühlingskonzert am 3. April in der Fraunhofer-Sporthalle
Der Kammerchor "im neuen Gewand" beim Frühlingskonzert am 3. April in der Fraunhofer-Sporthalle

Beim Frühlingskonzert bedankten sich die beiden Moderatoren und Kammerchor-Mitglieder Antonia Seidl und Reinhard Dang auch noch einmal offiziell für die Anerkennung der in Prag gezeigten Leistung durch den Förderverein ihrer Schule.



Persönlichkeitsbildung, Wertevermittlung und Lebenskultur
StD a. D. Franz Rackl gab Einblicke in sein Buch „Vernunft erleben“ in der Klostermühle Altenmarkt

Mit den Themen Persönlichkeitsbildung, Wertevermittlung und Lebenskultur beschäftigt sich StD a. D. Franz Rackl schon seit langer Zeit, entsprechende Oberstufenseminare, Vorträge vor vielen Lehrerkollegien im Auftrag des Kultusministeriums sowie die regelmäßig stattfindenden WOPs- (Werteorientierte Persönlichkeitsentwicklung in der Schule) Veranstaltungen am Fraunhofer-Gymnasium zeugen von seiner Tätigkeit auf diesen Gebieten in seiner aktiven Dienstzeit an unserer Schule.

Nun hat er die Ergebnisse seiner langjährigen Arbeit in seinem im Dezember 2018 erschienen Buch „Vernunft erleben“ dargelegt (auch um dem „Pensionisten-Blues“ zu entfliehen, wie er humorvoll betonte) – einen Eindruck davon konnten sich interessierte Mitglieder des Fraunhofer-Fördervereins verschaffen, die Vorsitzender StD a. D. Christian Nowotny am 28. März im Seminarraum der Klostermühle Altenmarkt zu einem weiteren Begegnungsabend begrüßen konnte.

StD a. D. Franz Rackl ...
StD a. D. Franz Rackl ...
... und sein interessiertes Publikum
... und sein interessiertes Publikum

Franz Rackls zentrales Anliegen ist die Frage nach einem auf Vernunft ausgerichteten, gelingenden und sinnvollen Leben. Pädagogen sollten ihren Schülern mehr Impulse für ein solch wesensgerechtes, humanes Leben geben, allerdings zielt unser Bildungssystem nach Meinung des Referenten zu sehr auf fachliche Wissensvermittlung ab.

Seit Jahrhunderten bemühen sich Philosophen und Bildungsverantwortliche darum, dem Menschen, der ja sowohl ein animalisches und triebhaftes als auch ein geistig-spirituelles Wesen ist, in seiner Ganzheit gerecht zu werden, wie das ein „integrativer Humanismus“ anstrebt.

Letztlich muss der Mensch, wenn er erwachsen wird und es sein will, selbst an sich arbeiten, sich bewusst erziehen und ein Ich entwickeln, das im Gegensatz zum instinktgesteuerten Tier eigenen Werten und Normen, basierend auf Vernunft und Willen, Logik, Ethik und Moral, verpflichtet ist. „Körpertriebe moderieren und Seelentriebe integrieren“, nennt dies Franz Rackl. Diese „Individuation“ (C. G. Jung), d. h. das Zu-sich-selbst-Finden des gereiften, vernünftigen Menschen führt dazu, sich auch in der Gemeinschaft entsprechend wiederzufinden. In diesem Zusammenhang steht auch der Begriff der Tugend als geformter Ausdruck einer derartigen wertvollen Lebenshaltung. Diese Tugend macht die Ästhetik des Menschen aus und gipfelt in einer Lebenskultur „als individuelle Formgestaltung vernünftigen Trachtens“. Letztes Ziel ist schließlich eine Zivilkultur als gemeinsame humane Plattform für alle Menschen.

Dank des Vorsitzenden an Referent Franz Rackl; in der Bildmitte Klostermühlenwirtin Melanie Rauscher
Dank des Vorsitzenden an Referent Franz Rackl; in der Bildmitte Klostermühlenwirtin Melanie Rauscher
"Wertvolle Lebensmittel" für die Gäste
"Wertvolle Lebensmittel" für die Gäste
Gemütlicher Ausklang des Abends ...
Gemütlicher Ausklang des Abends ...
... bei einer Brotzeit in der "Stub'n" der Klostermühle
... bei einer Brotzeit in der "Stub'n" der Klostermühle

Nachdem Franz Rackl noch diverse Fragen beantwortet und der Vorsitzende sich beim Referenten mit einem „Bschoid“ aus dem Hofladen der Klostermühle bedankt hatte, lud Klostermühlenwirtin und Fördervereinsmitglied Dipl. oec. troph. Melanie Rauscher in die Gaststube, wo sie – passend zum Thema – eine Brotzeit mit „wertvollen (= selbst gemachten und ökologisch erzeugten) Lebensmitteln“ bereithielt, womit der interessante und anspruchsvolle Begegnungsabend in gemütlicher Runde ausklang.



„Der bestirnte Himmel über uns“
Fünftklässler mit ihren Eltern bei einem speziellen Begegnungsabend in der Sternwarte

Petrus hatte es am Abend des 22. März 2019 perfekt hinbekommen, denn sternklarer hätte diese Freitagnacht nicht sein können. Und so konnte Fördervereinsvorsitzender StD a. D. Christian Nowotny im Musikpavillon zahlreiche Fünftklässler mit ihren Familien zu einem besonderen Begegnungsabend begrüßen, der in erster Linie als weiterer Willkommensgruß für die neuen Schülerinnen und Schüler der fünften Jahrgangsstufe gedacht war. Sie, ihre Geschwister und ihre Eltern sollten vor Ort erfahren, warum ausgerechnet ihr Gymnasium, das „Fraunhofer“, eine Sternwarte hat, und diese mit ihrem großen Fernrohr unter der Kuppel auf dem Dach der Schule live erleben.

Eine stattliche Anzahl von Besuchern bei der Einführung in den Sterneabend im Musikpavillon
Eine stattliche Anzahl von Besuchern bei der Einführung in den Sterneabend im Musikpavillon

Bevor man aber hinauf zu den Sternen und den Vollmond schauen durfte, demonstrierten der Betreuer der Sternwarte OStR Roland Kastner und sein „Assistent“ Peter Kiener Interessantes über unsere Erde und den Mond, über unser Planetensystem und die unvorstellbaren Entfernungen zu den Himmelskörpern in unserer Milchstraße bzw. zu anderen Galaxien in den unendlichen Weiten des Universums. Auch lernten die Zuhörer, wie man sich die Reihenfolge der 8 Planeten in unserem Planetensystem mit folgendem Satz leicht merken kann: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun (Pluto ist mittlerweile als Zwergplanet eingestuft).

OStR Roland Kastner zeigt den "Mann im Mond".
OStR Roland Kastner zeigt den "Mann im Mond".
Drei Schüler demonstrieren die Rotation von Erde und Mond um die Sonne.
Drei Schüler demonstrieren die Rotation von Erde und Mond um die Sonne.
Die Entfernungen in unserem Sonnensystem ...
Die Entfernungen in unserem Sonnensystem ...
... auf den Maßstab unserer Stadt Cham übertragen
... auf den Maßstab unserer Stadt Cham übertragen
Faszinierende Bilder von entfernten Galaxien
Faszinierende Bilder von entfernten Galaxien

Dann endlich der Blick durch das Fernrohr zum hellsten Stern, dem Sirius, im Sternbild Großer Hund, zum Großen und Kleinen Wagen, den Sternbildern Löwe, Zwilling und Orion sowie zur Geburtsstätte von neuen Sternen, dem „Kreissaal“, wie die beiden Lehrer es nannten, bzw. der "Sternen-Kinderstube".

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Der Blick durch das große Fernrohr
Der Blick durch das große Fernrohr
Wer erkennt das Sternbild des Orion?
Wer erkennt das Sternbild des Orion?

Am faszinierendsten war der hell strahlende Vollmond, dessen viele Krater in der Optik des Fernrohrs zum Greifen nahe schienen.

Vollmond über Cham in Richtung Osten
Vollmond über Cham in Richtung Osten

Auf jeden Fall ein interessanter Begegnungsabend für alle Beteiligten, für den sich der Fördervereinsvorsitzende u. a. mit einer Flasche echten Wassers aus der Mondquelle Bad Leonhardspfunzen, Vollmondabfüllung, bei den beiden Referenten herzlich bedankte.

Dank des Fördervereinsvorsitzenden Christian Nowotny an Roland Kastner und Peter Kiener (v. l.) mit "Mondwasser"
Dank des Fördervereinsvorsitzenden Christian Nowotny an Roland Kastner und Peter Kiener (v. l.) mit "Mondwasser"

Bei geeignetem Wetter soll dieser Sterneabend des Fraunhofer-Fördervereins auch in Zukunft den jeweils neuen Fünftklässlern mit ihren Familien angeboten werden.



Fraunhofer-Förderverein beim Tag der offenen Tür wieder präsent

Am Tag der offenen Tür, dem 22. Februar 2019, war auch der Förderverein "Freunde des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham e. V." wieder präsent. Erster Vorsitzender StD a. D. Christian Nowotny und Vorstandsmitglied StD a. D. Josef Vogl stellten den Besuchern die Tätigkeiten des Fördervereins vor und warben um neue Mitglieder.

Erster Vorsitzender StD a. D. Christian Nowotny und Vorstandsmitglied StD a. D. Josef Vogl (v. r.) stellen den Besuchern den Förderverein vor.
Erster Vorsitzender StD a. D. Christian Nowotny und Vorstandsmitglied StD a. D. Josef Vogl (v. r.) stellen den Besuchern den Förderverein vor.

Verschiedene Eltern ließen sich informieren und stellten eine Mitgliedschaft im Förderverein in Aussicht, wenn ihr Kind im Herbst das Fraunhofer-Gymnasium besuchen wird.

Die Präsenz des Fördervereins dient natürlich auch der Kontaktpflege. Mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern, die nunmehr als Eltern mit ihren Sprößlingen an ihre ehemalige Schule zurückkehren, unterhält man sich gerne über die "alten Zeiten" und freut sich darüber, einander nach Jahren wieder zu begegnen.



Erster Begegnungsabend 2019: Förderverein besucht Rundfunkmuseum Cham

Am Freitag, dem 15. 2.2019, begaben sich 32 interessierte Mitglieder des Fördervereins auf eine unterhaltsame Zeitreise durch die Geschichte von Radio und Fernsehen. Eingeladen zur Führung durch das Chamer Rundfunkmuseum im ehemaligen Fernmeldeamt der Deutschen Post in Cham-Janahof hatte Michael Heller, Fraunhofer-Fördervereinsmitglied und Chef des Museums.

Im liebevoll eingerichteten Jugendstil-Café Nostalgie, das einen in die Wendezeit vom 19. zum 20. Jahrhundert zurückversetzt, ging Heller kurz auf die Hintergründe zur Entstehung des Museums ein. Seine Leidenschaft für die verschiedensten Geräte für Aufnahme und Wiedergabe von Ton und Bild mit all ihren Details und Finessen, aber besonders auch die Begeisterung und das Interesse an den Anfängen und der Entwicklung des Rundfunks mit der dazugehörigen Technik haben den Wunsch nach einem Museum wachsen lassen. Inmitten von Grammophonen und Musikautomaten bekamen die Gäste einen ersten Eindruck davon, welche Schätze er zusammen mit seinen Mitstreitern in den letzten Jahren mit großem Engagement europa- und sogar weltweit zusammengetragen, repariert, restauriert und selbst gebastelt hat, darunter auch einige Unikate. Im Museum befinden sich derzeit mehr als 3.000 Exponate, mindestens ebenso viele lagern im Depot. Sogar die Stimme von Otto von Bismarck war von der wohl weltweit einzigen existierenden Aufnahme im Original zu hören.

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Begrüßung durch Museumsleiter Michael Heller und seinen Kollegen Hans Schweiger im Café Nostalgie
Begrüßung durch Museumsleiter Michael Heller und seinen Kollegen Hans Schweiger im Café Nostalgie

Heller und Hans Schweiger, ebenfalls eine Koryphäe auf dem Gebiet und unverzichtbar bei der technischen Instandhaltung, führten die Besucher in zwei Gruppen durch die verschiedenen Epochen der Radiogeschichte seit deren Beginn in den 1920er Jahren. Es folgten die Abteilungen der 30er Jahre, das dunkle Kapitel der Kriegsjahre sowie die Nachkriegszeit. Der Zeitraum der 50er und 60er Jahre weckte bei den meisten Teilnehmern Erinnerungen an Apparate, die früher in der eigenen Familie zu finden waren, wie Musiktruhen, Plattenspieler, Kofferradios und Kassettengeräte.

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Technische Schmankerl aus den 1920er und 1930er Jahren
Technische Schmankerl aus den 1920er und 1930er Jahren
Der Volksempfänger, um die Botschaft des Führers zu hören
Der Volksempfänger, um die Botschaft des Führers zu hören
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Daran konnte sich so mancher Besucher noch erinnern: Geräte der 50er und 60er Jahre
Daran konnte sich so mancher Besucher noch erinnern: Geräte der 50er und 60er Jahre
Das kleineste Kofferradio in der Sammlung
Das kleineste Kofferradio in der Sammlung

Sehr bemerkenswert war auch die Abteilung Tonaufzeichnung, -wiedergabe und Studiotechnik. Ein Potpourri verschiedenster Aufnahmen beeindruckte die Besucher, abgespielt von den allerersten Tonbandgeräten, heute fast unbezahlbaren Studioplattenspielern und auch aktuellen HiFi-Komponenten. Hier erhielten die Besucher auch eindrucksvolle Hörbeispiele von originalen Rundfunkmischanlagen und sogar das erste Mischpult von Thomas Gottschalk und Günter Jauch vom BR konnte bestaunt werden. Bei den Exponaten in dieser Abteilung handelt es sich größtenteils um Spenden von Rundfunkanstalten, die selbst keinen Platz mehr für die alten Gerätschaften haben. Auch dies spricht für den guten Ruf, den das Rundfunkmuseum inzwischen nicht nur deutschlandweit genießt.

Originale Rundfunkmischanlage, ...
Originale Rundfunkmischanlage, ...
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... Tonschneidegeräte, ...
... Tonschneidegeräte, ...
... Tonschneidegeräte, ...
... historische Tonbandgeräte, ...
... historische Tonbandgeräte, ...
... der erste UKW-Sender, der am 27.10.1952 beim Hessischen Rundfunk den Betrieb aufnahm, ...
... der erste UKW-Sender, der am 27.10.1952 beim Hessischen Rundfunk den Betrieb aufnahm, ...
... sowie Radiogeräte aus aller Herren Länder
... sowie Radiogeräte aus aller Herren Länder

Nach einem kurzen Einblick in die Entwicklung der Fernseh- und Videotechnik folgte abschließend im Physikraum eine Präsentation anschaulicher Versuche und Experimente, die auch dem Laien die physikalischen Grundlagen der Radio- und Fernsehtechnik verständlich gemacht haben. Besonders fasziniert waren die Gäste von der Elektrisiermaschine oder auch der Volta'schen Säule, einer Vorläuferversion der heutigen Batterien aus den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts.

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Die ersten Fernsehkameras und Videorekorder
Die ersten Fernsehkameras und Videorekorder
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Rückblick: So fing das Fernsehen an.
Rückblick: So fing das Fernsehen an.
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Experimente zum Staunen im Physikraum
Experimente zum Staunen im Physikraum

Die zweieinhalb Stunden Führung waren wie im Flug vergangen, was sicher auch an dem fundierten Wissen und der spürbaren Begeisterung der beiden Führer gelegen hat. Alle Besucher waren sehr beeindruckt  und man war sich einig, dass an diesem Abend nur ein kleiner Einblick in die Fülle des Reichtums im Chamer Rundfunkmuseum gewonnen werden konnte und weitere Besuche lohnenswert sind. Mit Honig von den Dächern Chams bedankte sich Vorstandsvorsitzender Christian Nowotny bei Michael Heller und Hans Schweiger für den bemerkenswerten Rundgang, denn wie  fleißige Bienen – Heller hatte verraten, dass er bisher mehr als 20.000 Stunden Arbeit in das Projekt investiert hat – hätten die Verantwortlichen gearbeitet und die Stadt Cham um ein echtes Juwel bereichert.

Am Schluss der faszinierenden Führung: Dank des Vorsitzenden Christian Nowotny an Hans Schweiger und Michael Heller (v. l.)
Am Schluss der faszinierenden Führung: Dank des Vorsitzenden Christian Nowotny an Hans Schweiger und Michael Heller (v. l.)

In einem kurzen Ausblick berichtete Heller schließlich, dass die Kooperation mit dem Fraunhofer-Gymnasium in diesem Jahr noch um einige Projekte erweitert wird wie z. B. das Aufstellen von zwei Umweltmessstationen im Frühjahr und das Steigenlassen eines Stratosphärenballons Ende diesen Jahres. Man darf also gespannt sein.

Text: Ulrike Zitzlsperger



Förderverein erhält 3.000 Euro von der Josef-Mühlbauer-Stiftung für das Digitale Schülerlabor

Anlässlich der Einweihung des neuen Digitalen Schülerlabors am 31.1.2019 an unserer Schule, zu dem der Fraunhofer-Förderverein einen Betrag von 3.000 Euro für die Aufstockung der Laptops zur Verfügung gestellt hatte, überreichte auch die Josef-Mühlbauer-Stiftung, vertreten durch Andrea Weiß vom Stiftungsteam, einen Scheck an die "Freunde".

2. Vorsitzender des Fördervereins Josef Berthold, Andrea Weiß vom Team der Josef-Mühlbauer-Stiftung, Schulleiter OStD Dr. Hubert Balk sowie B. Eng. Christian Reil vom Technologie-Campus Cham (v. r.) bei der Scheckübergabe
2. Vorsitzender des Fördervereins Josef Berthold, Andrea Weiß vom Team der Josef-Mühlbauer-Stiftung, Schulleiter OStD Dr. Hubert Balk sowie B. Eng. Christian Reil vom Technologie-Campus Cham (v. r.) bei der Scheckübergabe

2. Vorsitzender Josef Berthold und Schulleiter OStD Dr. Hubert Balk freuten sich über diese großzügige finanzielle Unterstützung, die in die weitere Ausstattung des Digitalen Schülerlabors fließen wird, und bedankten sich bei Andrea Weiß und ihrem Team.

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