Raketen, Laser und Satelliten

06.07.2018

Fraunhofer beim DLR School Lab in Oberpfaffenhofen

Seit knapp einem Monat ist der deutsche Astronaut Alexander Gerst im All und nun konnte eine Schülergruppe des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums seine Arbeit auf der ISS (International Space Station) beobachten.

Dazu besuchten 28 Schülerinnen und Schüler des Fraunhofer-Gymnasiums das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München.

Die Schülergruppe des Fraunhofer-Gymnasiums mit StRin Stefanie Strunz vor dem Modell des Columbus-Moduls
Die Schülergruppe des Fraunhofer-Gymnasiums mit StRin Stefanie Strunz vor dem Modell des Columbus-Moduls

Die Schüler der 9., 10. und 11. Jahrgangsstufe wurden zusammen mit ihrer Lehrerin StRin Stefanie Strunz herzlich vom Leiter des School Labs Dr. Dieter Hausamann begrüßt und in einer interessanten Einführung mit wichtigen Informationen zum DLR versorgt. Das DLR ist eine der größten und modernsten Forschungseinrichtungen Europas. Hier werden Flugzeuge der Zukunft entwickelt und Piloten trainiert, Raketentriebwerke getestet und Bilder von fernen Planeten ausgewertet.

Spannender Blick in das Columbus Controll Center der ISS
Spannender Blick in das Columbus Controll Center der ISS

Die anschließende Besichtigung des „German Space Operation Center“ (GSOC) war für viele Schüler ein ganz besonderes Erlebnis, da in diesem Raumfahrtkontrollzentrum eine direkte Verbindung zu dem Columbus-Modul der ISS besteht. Es wurde somit möglich, den Astronauten Alexander Gerst zu sehen und die beeindruckenden Dimensionen der Raumfahrt einzuschätzen.

Gruß von Alexander Gerst an das Team des Kontrollzentrums
Gruß von Alexander Gerst an das Team des Kontrollzentrums

Nach der Mittagspause durften sich die Schüler zwischen vier Experimente entscheiden: 




- Robotik

- Lasertechnologie

- Raketenforschung

- Satellitendaten


Beim Experiment zur Raketenforschung auf der Erde konnten die Schüler unter fachkundiger Anleitung eines Physikstudenten eigenständig mit einer Wasserrakete arbeiten.


Die Mobile Raketenbasis (Moraba) liefert hierzu Erfahrungen bezüglich des Starts von Raketen. 

Faszination Astronaut
Faszination Astronaut
 

Die motivierten Schülerteams erreichten durch verschiedene Füllmengen Wasser unterschiedliche Flughöhen und faszinierende Startgeschwindigkeiten. Die letzte Rakete landete sogar auf dem Dach des Robotik-Instituts und erreichte dabei circa 75 Meter Höhe.

Raketenforschung ...
Raketenforschung ...
... unter fachkundiger Anleitung
... unter fachkundiger Anleitung
 

Die Schüler waren sehr beeindruckt von diesem ereignisreichen Tag und bedankten sich herzlich für die hervorragende Betreuung am DLR und beim Landratsamt Cham für die Ermöglichung dieser lehrreichen Fahrt. Die Kooperation zwischen dem DLR und dem Landkreis Cham besteht seit 2008 und ist laut Schülerfeedback eine der interessantesten Exkursionen im naturwissenschaftlichen Bereich.

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