Fraunhofer-Schülerinnen am Max-Planck-Institut

08.02.2018

Die Besten der Internationalen Biologie-Olympiade 2018 auf dem Landesseminar am Max-Planck-Institut

“The IBO brings together the most gifted biology talents around the world ....” Der seit 1989 existierende Schülerwettbewerb für den Bereich Biowissenschaften bringt jedes Jahr Schülerinnen und Schüler aus 50 Ländern zusammen. Dazu müssen sie zunächst die auf vier Runden angesetzten Prüfungen überstehen. Nur die besten vier treten dann im Juli 2018 als Deutsches Team in Shiraz, Iran gegen Schülerinnen und Schüler anderer Nationen an.

Dieses Jahr konnte Wettbewerbsbetreuerin Dr. Stephanie Dragon, Biologielehrerin des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums, für die erste Runde sieben Schülerinnen und Schüler anmelden. Erstmals qualifizierten sich vier für die zweite Runde. Nach den zwei Prüfungsrunden waren ausgehend von 1524 Teilnehmern nun die zehn Besten aus Bayern, darunter die Fraunhofer-Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe Hannah Weiß und Nina Zistler, vergangene Woche zu einem dreitägigen Landesseminar an das Max-Planck-Institut (MPI) nach Martinried eingeladen worden.

Bei praktischen Arbeiten und im direkten Austausch mit Wissenschaftlern der MPIs für Neurobiologie und für Biochemie übten die Schüler grundlegende Methoden der Genetik, Biochemie, Botanik und Zoologie. Zudem erhielten sie eine Führung im Botanischen Garten München und einen botanischen Crash-Kurs am Biozentrum der Ludwig-Maximilian-Universität München.

Die Teilnehmer des Landesseminars im MaxLab, darunter Hannah Weiß (2. v. li.) bei der Vorbereitung einer Gelelektrophorese.
Die Teilnehmer des Landesseminars im MaxLab, darunter Hannah Weiß (2. v. li.) bei der Vorbereitung einer Gelelektrophorese.
Nina Zistler und Hannah Weiß bei der Chlorophyll-Extraktion als Vorbereitung für die Dünnschichtchromatographie
Nina Zistler und Hannah Weiß bei der Chlorophyll-Extraktion als Vorbereitung für die Dünnschichtchromatographie
 

Bisher qualifizieren sich in der Regel nur ein bis zwei bayerische Schüler für einen der 45 Plätze der dritten Runde – das soll sich ändern. Ähnlich wie in vielen anderen Bundesländern will das neue bayerische Landesseminar die besten zehn Schüler der zweiten Runde fördern und naturwissenschaftlich weiter motivieren. „Es ist immer besser, etwas selbst gemacht anstatt nur gelesen zu haben“, weiß Ina Peters, die Leiterin des Schülerlabors MaxLab der Martinsrieder MPIs. Das intensive Methodentraining soll die jungen Wissenschaftler vor allem auf den praktischen Teil der nächsten Auswahlrunde vorbereiten. „Das, was sonst Biologie-Studenten in ihrem Grundstudium lernen, dürfen die Schüler jetzt in komprimierter Form im MaxLab trainieren“, so Ina Peters. Abgerundet wurde der Kurs durch ein Treffen mit Kristina Ganzinger. Die erfolgreiche IBO-Teilnehmerin erforscht jetzt nach ihrer Doktorarbeit in der Abteilung „Zelluläre und molekulare Biophysik“ am MPI für Biochemie den Ursprung des Lebens.

Auch wenn Nina und Hannah es dieses Jahr nicht in die Runde der 45 besten deutschen Schüler geschafft haben, sind sie glücklich über ihre Leistungen, denn nun können sie sich am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium diese exzellenten Wettbewerbsleistungen als W-Seminararbeit anrechnen lassen.

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