Schüler unterrichten Lehrer

19.12.2019

Schüler des Fraunhofer-Gymnasiums organisieren eine interne Lehrerfortbildung

„Chemie ist, wenn es kracht und stinkt“ – dass chemisches Experimentieren viel mehr bedeutet, stellten zwölf SchülerInnen im Rahmen Ihres P-Seminars „Experimentierkästen für den Chemieunterricht“ fest. Ziel dieses Seminars war es, spannende Versuche für den Chemieunterricht zu finden und für diese jeweils eine Experimentieranleitung zu verfassen sowie die jeweiligen Materialien für eine Chemieklasse zusammenzustellen.

Die Chemiker beim gemeinsamen Experimentieren
Die Chemiker beim gemeinsamen Experimentieren

Von der Auswahl der Versuche bis zur Erprobung und Durchführung im Unterricht war es ein weiter Weg.

Für den jeweiligen Versuch erstellten die 11.Klässler zunächst eine experimentelle Aufgabenstellung. Diese neue Art der Aufgabenstellung enthält keine kleinschrittige Versuchsanleitung, sondern gibt nur so viele Informationen wie nötig sind, um selbstständig eine chemische Fragestellung zu lösen. Fehler dürfen die Schüler bei dieser Art des Experimentierens durchaus machen, um anschließend aus ihnen zu lernen. Nur durch Kombination von Fachwissen und Kreativität können geeignete Lösungsansätze gefunden werden.

Auch ohne Krach und Gestank hatten die Lehrer viel Spaß beim Knobeln.
Auch ohne Krach und Gestank hatten die Lehrer viel Spaß beim Knobeln.

Hilfe erhielten die Schüler von ihrer Seminarleiterin Frau Seefried und dem Doktoranden Lars Ehlert, der seine Doktorarbeit momentan an der Universität Regensburg zum Thema „experimentelle Aufgabenstellungen“ verfasst. Auch eine Zulassungsstudentin der Universität Regensburg stand den Seminaristen zur Seite.

Jedes so gestaltete Experiment wurde im vergangenen Jahr in unterschiedlichen Klassen von den P-Seminar-Schülern ausprobiert und verbessert. Am Ende entstanden vier spannende Experimentierboxen.

Die Lehrer der Fraunhofer-Gymnasiums untersuchten die Säurestärke unterschiedlicher Apfelsäfte, stellten Ester her und untersuchten in der #NoPoo Challenge die Vor- und Nachteile von modernen Tensiden gegenüber Kernseifen.
Die Lehrer der Fraunhofer-Gymnasiums untersuchten die Säurestärke unterschiedlicher Apfelsäfte, stellten Ester her und untersuchten in der #NoPoo Challenge die Vor- und Nachteile von modernen Tensiden gegenüber Kernseifen.

Am Montag, den 02.12.2019, schlüpften Schüler und Lehrer schließlich in die jeweils andere Rolle.

Zunächst erhielten die Lehrer eine kurze Einführung in die experimentelle Aufgabenstellung durch Herrn Lars Ehlert. Daraufhin wurden die jeweiligen Experimentierkästen der P-SeminarteilnehmerInnen ausprobiert und in einer anschließenden Diskussion bewertet.

Die Lehrer der Fraunhofer-Gymnasiums untersuchten die Säurestärke unterschiedlicher Apfelsäfte, stellten Ester her und untersuchten in der #NoPoo Challenge die Vor- und Nachteile von modernen Tensiden gegenüber Kernseifen. Auch biologisch abbaubare Folien wurden im Zuge dieser Fortbildung erstellt.

Die Experimentierkästen der P-SeminarteilnehmerInnen wurden ausprobiert und in einer anschließenden Diskussion bewertet.
Die Experimentierkästen der P-SeminarteilnehmerInnen wurden ausprobiert und in einer anschließenden Diskussion bewertet.

Mit dem durchaus positiven Feedback können die P-SeminaristenInnen absolut zufrieden sein. Auch ohne Krach und Gestank hatten die Lehrer viel Spaß beim Knobeln.

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