Einer für alle - alle für einen

11.02.2019

P-Seminar „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“

Auch nach der Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ am 12. Oktober 2018 war das gleichnamige P-Seminar in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Cham und der Werner-von-Siemens Berufsschule nicht untätig und so konnten die Oberstufenschüler gemeinsam mit ihren Partnern aus der Berufsschule noch einige Aktionen durchführen. So stellte Herr OStD Christian Gabriel wieder einmal seine Zeit zur Verfügung, um mit einigen Sportbegeisterten in der Fraunhofer Kletterhalle zu neuen Höhen aufzusteigen.

StD Christian Gabriel zusammen mit Teilnehmern des P-Seminars in der Kletterhalle
StD Christian Gabriel zusammen mit Teilnehmern des P-Seminars in der Kletterhalle

Dass die Fraunhofer auch toll kochen können, stellten sie in der Schulküche erfolgreich zur Schau und zauberten aus den von Frau Baumer eingekauften Lebensmitteln (unter anderem 40 Eier!) leckere Pizza, bunten Salat mit Pute, selbst gemachte Käsespätzle und Kaiserschmarrn und wir konnten unsere Gäste aus dem Jemen und aus Syrien mit Spezialitäten bewirten, die sie noch nie probiert hatten und alles wurde gegessen, auch mit Hilfe einiger spontan geladener Gäste aus dem KS- Zimmer!

Zusammen wurde fleißig geschnippelt, ...
Zusammen wurde fleißig geschnippelt, ...
Pizza belegt ...
Pizza belegt ...
 
... und 40 Eier geschält!
... und 40 Eier geschält!

Im November machte sich die Öffentlichkeitsgruppe daran, das Seminar mit Hilfe einer kleinen Ausstellung im Rathaus vorzustellen und die Besucher konnten den Schülern an ihrem freien Vormittag des Buß- und Bettags nicht nur Fragen stellen, sondern sich auch über die an der Schule durchgeführte Umfrage zur Flüchtlingsthematik und über die Mitglieder und Tätigkeiten des Seminars informieren. 

Die Schüler bei der Infoveranstaltung im Rathaus
Die Schüler bei der Infoveranstaltung im Rathaus

Vor Weihnachten besuchten wir, wie auch schon beim letzten P-Seminar, Andi Dünne in seinem Kunstbetrieb und er zeigte uns nicht nur seine neuen Räumlichkeiten im CHA 13, sondern führte uns auch vor Augen, wie wichtig Kunst in einer funktionierenden Gesellschaft ist, bevor wir wieder einmal tolle Weihnachtsmotive, die wir Schüler selbst gestalten konnten, auf Moosgummi ausritzten, um sie dann im Schnellverfahren mit dem Teigroller zu drucken- ratz fatz ging das vonstatten und die Ergebnisse können sich sehen lassen! Schöne Weihnachtskarten sind das geworden und so freuten sich auch unsere Freunde einer anderen Religion mit uns auf Weihnachten!

Zu Gast ...
Zu Gast ...
... in der Werkstatt ...
... in der Werkstatt ...
... von Andi Dünne
... von Andi Dünne
 
Es sind tolle Kunstwerke entstanden!
Es sind tolle Kunstwerke entstanden!

Zuguterletzt besuchte die Grundschulgruppe am 10. und 11. Januar 2019 jeweils zwei vierte Klassen der Grundschule Cham- Frau Studienrätin Gisela Hain hatte zwei perfekte Vormittage in der Aula organisiert, an denen fünf Fraunhofer und drei Berufsschüler mit den Kindern arbeiteten, um ihnen zu zeigen, was Rassismus bedeutet und ihnen Gelegenheit zu geben, Solomon aus Eritrea, Wedad aus dem Jemen und Jack aus Kurdistan näher kennen zu lernen und ihnen Fragen zu stellen. Dabei diente ein von den Oberstufenschülern selbst ausgedachtes Rollenspiel als Anreiz, sich selbst Situationen zu überlegen, in denen Kinder aufgrund ihrer Herkunft ausgeschlossen werden. Es war sehr erfreulich zu erleben, wie spielfreudig die Grundschüler waren und dass sie ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl besitzen, außerdem hielten sich die Berichte von eigenen negativen Erlebnissen zum Thema „Rassimus“ doch sehr in Grenzen, was wir alle sehr erleichtert wahrnahmen. Auch der Bericht von Jack und seiner mehr als siebenmonatigen Flucht von Kurdistan nach Deutschland hinterließ sicherlich einen bleibenden Eindruck bei den jungen Zuhörern, ebenso wie bei uns Erwachsenen. 

Zu Besuch in der Grundschule
Zu Besuch in der Grundschule

Insgesamt war dieses Seminar auch wieder einmal für die verantwortliche Lehrkraft gefüllt mit neuen, abwechslungsreichen Erfahrungen und vielen positiven neuen Begegnungen mit bisher noch unbekannten Kulturen und bot auch für die Fraunhofer Schüler einen sehr nahen Blick hinaus in die Welt, an den sie sich womöglich zu Zeiten erinnern werden.

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