Mensch – Ausdruck – Beziehungen

19.11.2018

Keramikworkshop mit Katharina Heusinger

Einmal wieder mit Ton arbeiten! Viele Teilnehmer der Kunstklasse 6 hatten es sich gewünscht und durften an diesem Projekttag den professionellen Umgang mit dem Werkstoff Ton erleben. Skizzieren, modellieren, präzise ausformen und glasieren stand den ganzen Vormittag auf dem Stundenplan. 

Die jungen Künstler mit ihren Meisterwerken!
Die jungen Künstler mit ihren Meisterwerken!

Kunstlehrerin Simone Seifert hatte für diesen Tag die Keramikmeisterin und Museumspädagogin Katharina Heusinger eingeladen, die in Steinach bei Straubing ihr eigenes Atelier „Keramik auf der Spek“ betreibt. Die Expertin konnte aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung praktische Tipps geben und stand jeder Schülerin und jedem Schüler bei der Ausarbeitung hilfreich zur Seite. Der Fokus lag dabei nicht auf der Erstellung von Gebrauchskeramik wie Tassen oder Schalen, sondern vielmehr auf der künstlerischen Ausdrucksweise zum Thema Figur.

Keramikmeisterin Katharina Heusinger erklärt Schulleiter Dr. Balk die Vorgehensweise beim Erstellen von Keramik.
Keramikmeisterin Katharina Heusinger erklärt Schulleiter Dr. Balk die Vorgehensweise beim Erstellen von Keramik.
Nach ersten Entwürfen ...
Nach ersten Entwürfen ...
Die jungen Künstler bekamen zahlreiche Tipps im Umgang mit Ton und durften alles sofort selbst ausprobieren.
Die jungen Künstler bekamen zahlreiche Tipps im Umgang mit Ton und durften alles sofort selbst ausprobieren.
... ging es ans Modellieren!
... ging es ans Modellieren!
 

Mögliche Bewegungen und Haltungen wurden besprochen und selbst ausprobiert, dabei musste vor allem der Aspekt der Stabilität bedacht werden. Wie gewohnt entwickelte jeder Teilnehmer aus den ersten Skizzen eine Idee, die schließlich aus Ton modelliert und plastisch umgesetzt wurde. Dem Einfallsreichtum waren keine Grenzen gesetzt und es war schön zu beobachten, wie selbstverständlich und ungezwungen sich die Schülerinnen und Schüler der Kunstklasse an die Erarbeitung ihres Kunstwerkes machten. Denn auch das ist Ziel der Kunstklasse: Ideen selbstständig entwickeln und über den eigenen künstlerischen Ausdruck eine Formsprache in der Umsetzung finden. Dazu gehört neben Mut, Neugierde und Experimentierfreude auch die nötige Portion Selbstsicherheit, um die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen.

Die Künstlerin zeigte immer wieder hilfreiche Kniffe!
Die Künstlerin zeigte immer wieder hilfreiche Kniffe!
Die jungen Künstler arbeiteten akribisch an ihren Werken.
Die jungen Künstler arbeiteten akribisch an ihren Werken.
Anschließend wurden die Farben angerührt ...
Anschließend wurden die Farben angerührt ...
Schon bald waren tolle Ideen zu sehen!
Schon bald waren tolle Ideen zu sehen!
Manches Modell wurde wieder verworfen und neu probiert.
Manches Modell wurde wieder verworfen und neu probiert.
... und vorsichtig aufgetragen.
... und vorsichtig aufgetragen.
 

Nach dem Auftragen der Glasur durften die Kunstwerke knapp zwei Wochen lang aushärten, bis sie schließlich bei 1170 Grad im Brennofen gebrannt wurden. Die Ergebnisse sind absolut gelungen und die stolzen Künstler konnten sie hoffentlich heil und unbeschadet nach Hause transportieren.

Zum Schluss noch ein paar besondere Keramiken:


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