Teamwork, Fairness, Respekt und Vertrauen

06.10.2018

Fraunhofer-Schüler auf Kennenlerntagen

Umgeben von grünen, saftigen Wiesen und rauschenden Wäldern verbrachten knapp 120 Fünftklässler des Joseph-von-Fraunhofer Gymnasiums drei wunderbare Tage im Schullandheim. Einander Kennenlernen, erste Freundschaften knüpfen und viel Spaß haben – das waren die wichtigsten Dinge in diesen drei Tagen. Aufgeteilt in zwei Gruppen hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Tutoren und Lehrern auf den Weg ins schöne Gleißenberg gemacht, um dort in den Kennenlerntagen zu einer echten Klassengemeinschaft zu werden. Teamwork, Fairness, Respekt und Vertrauen standen dabei im Vordergrund.

Nur mit Teamwork kann der „Tower of Power“ gelingen.
Nur mit Teamwork kann der „Tower of Power“ gelingen.

Damit Heimweh gar nicht erst aufkam, hatten die Lehrer ein umfangreiches Programm vorbereitet und mit den Tutoren aus den 10. Klassen auch tatkräftige Helfer mit dabei. Da wurde gebastelt und gespielt, eine Zimmerolympiade veranstaltet und spannende Experimente durchgeführt. Bei einer schönen Wanderung, an der auch Schulhund James dabei war, konnten die Schülerinnen und Schüler die Gegend erkunden und es gab natürlich genügend Zeit für die verschiedensten Ballspiele. Beim gemeinsamen Essen wurden ganz nebenbei so manche Tischmanieren wieder aufgefrischt und es entstanden tolle und interessante Gespräche zwischen Schülern, Tutoren und Lehrern.

Vertrauen zu den Mitschülern ist wichtig für eine gute Klassengemeinschaft.
Vertrauen zu den Mitschülern ist wichtig für eine gute Klassengemeinschaft.

Höhepunkt der Kennenlerntage war sicher der Besuch von Stephan Magerl, Naturpädagoge am Fraunhofer-Gymnasium, der mit den Schülern einen ganzen Tag lang draußen unterwegs war und mit Spielen und lustigen Aufgaben gegenseitigen Respekt und fairen Umgang miteinander förderte. Sich auf den anderen zu verlassen und aufeinander zu vertrauen waren wichtige Bestandteile hierbei.

Bewegungs- und Geschicklichkeitsspiele standen immer hoch im Kurs.
Bewegungs- und Geschicklichkeitsspiele standen immer hoch im Kurs.

Mit besonderen Handpuppen in Form von heimischen Tieren wie Luchs oder Wildkatze hatte er den Schülern dann noch eine besondere Aufgabe mitgebracht. Sie sollten, aufgeteilt in ganz unterschiedliche Gruppen, für ihr jeweiliges Tier eine passende Behausung bauen und sich eine Geschichte zu ihrem Waldbewohner überlegen. Da wurden dann mit Ästen wahre Paläste gebaut, mit Moos die bequemsten Liegeplätze ausgepolstert und diese mit Blättern wunderschön verziert.

Gemeinsam wurde an den Behausungen der tierischen Waldbewohner getüftelt.
Gemeinsam wurde an den Behausungen der tierischen Waldbewohner getüftelt.

Im Anschluss stellten die Gruppen ihr Tier in seiner Behausung vor, erläuterten ihre Ideen und präsentierten sogar kleine Geschichten und Theaterstücke. Als die Wildkatze zum Beispiel dann während der Vorstellung wie von Geisterhand mit ihrem Kopf nickte, waren alle Zuschauer verblüfft. Sie wussten ja nicht, dass die Schüler zuvor mittels Ast und Umlenkung eine echte Animation eingebaut hatten.

Die Wildkatze mit eingebauter Animation
Die Wildkatze mit eingebauter Animation

Alle Gruppen hatten innerhalb kürzester Zeit tolle und kreative Ideen in die Tat umgesetzt und dabei gar nicht gemerkt, dass sie mit zunächst noch eher fremden Mitschülern plötzlich eng und vertraut zusammengearbeitet hatten. Ganz ohne moderne Medien und ohne auch nur einen Moment der Langeweile hatten sie sich zwei Stunden durchs Unterholz geschlagen und echte kleine Kunstwerke gebaut, auf die sie zum Schluss auch alle redlich stolz waren.

Jede Gruppe präsentierte die originelle Behausung ihres Wildtieres und führte dabei noch ein kleines Theaterstück auf.
Jede Gruppe präsentierte die originelle Behausung ihres Wildtieres und führte dabei noch ein kleines Theaterstück auf.

Am Ende der drei Tage hieß es dann Abschied nehmen von Gleißenberg und drei eindrucksvollen, spannenden und lustigen Kennenlerntagen. Was aber alle mitgenommen haben, ist das Gefühl, in einer tollen Klassengemeinschaft mit netten Mitschülern gut aufgehoben zu sein.

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