„Durch Raum und Zeit“

22.07.2017

Fraunhofer-Gymnasium nimmt am museumspädagogischen Workshop in der Galerie Cordonhaus teil.

Die Städtische Galerie Cordonhaus Cham organisiert jedes Jahr im Juli ein museumspädagogisches Programm für Schülerinnen und Schüler aller Schularten. Die Klasse 10d des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums erlebte zusammen mit ihrer Kunstlehrerin StRin Simone Seifert einen abwechslungsreichen Vormittag unter dem Motto „Durch Raum und Zeit“, der neben einer Führung durch die aktuelle Ausstellung des Bad Kötztinger Künstlers Alois Öllinger mit dem Titel „Zeiträume. Aktionen und Bilder“ auch einen praktischen Teil beinhaltete, bei dem alle Teilnehmer selbst künstlerisch tätig werden durften.

Die Klasse10d in der Städtischen Galerie Cordonhaus in Cham
Die Klasse10d in der Städtischen Galerie Cordonhaus in Cham

Andi Dünne, Leiter des KUNSTbeTRIEBs Cham und offizieller Kooperationspartner des Fraunhofer-Gymnasiums, leitete den Workshop und versuchte, zusammen mit den Schülern grundlegende Aspekte der Bildbetrachtung vor den Originalen zu erschließen und die Inhalte der Kunstwerke zu entschlüsseln.

Bildanalyse vor den Originalen mit Andi Dünne (r.)
Bildanalyse vor den Originalen mit Andi Dünne (r.)

Öllingers Malstil, Farbenwahl und seine typische Bildmotivik wurden in der Führung geklärt und das erlangte Wissen im anschließenden praktischen Teil künstlerisch umgesetzt.

Andi Dünne erklärt den praktischen Teil.
Andi Dünne erklärt den praktischen Teil.
Beim praktischen ...
Beim praktischen ...
... Arbeiten
... Arbeiten
 
Vier Stationen mussten durchlaufen werden.
Vier Stationen mussten durchlaufen werden.

In Form von Collagen und Zeichnungen wurde auf einem leporelloähnlichen Bildträger die reduzierte Farb- und Formensprache des Künstlers auf individuelle Weise umgesetzt. Jeder Teilnehmer durchlief mehrere Stationen und Aufgaben, bei denen z. B. Raumlinien gezeichnet, Motive aus Tonpapier ausgeschnitten oder Zwischenräume entdeckt und aufgeklebt werden durften, bis schließlich ein Bild aus mehreren Ebenen bzw. Schichten entstand. Die Ergebnisse wurden in der Abschlussbesprechung als äußerst gelungen bezeichnet und werden im September in einer Ausstellung präsentiert.

Hier die interessanten Ergebnisse!
Hier die interessanten Ergebnisse!
Besprechung der Ergebnisse mit Kunstlehrerin StRin Simone Seifert (stehend)
Besprechung der Ergebnisse mit Kunstlehrerin StRin Simone Seifert (stehend)

Das Fraunhofer-Gymnasium legt großen Wert auf kulturelle Bildung und wird nicht zuletzt durch die Einrichtung einer Kunstklasse im neuen Schuljahr verstärkt künstlerische Projekte fördern.

Durch die Zusammenarbeit der Institutionen Schule, Museum und Kunstbetrieb entsteht eine kreative Lernatmosphäre, die Kindern und Jugendlichen neue Zugänge zu kulturellen Bildungsinhalten eröffnet. Das Museum ist darüber hinaus ein idealer Ort, um das Auge zu schulen, persönliche Wahrnehmungen zu formulieren und mit Neugierde eine bildnerische, künstlerische Sprache zu entschlüsseln. Wenn diese Erkenntnis auch noch mit praktischem Tun verknüpft werden kann, werden alle Sinne und schöpferischen Potenziale gefördert. Absolut im Sinne der ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung und Pestalozzis Idee des Lernens mit Kopf, Herz und Hand.  

Fotos: Simone Seifert

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